[Eisfair] mail 1.17.2 - nach update -> keine locale mails mehr

Marcus Röckrath marcus.roeckrath at gmx.de
Mi Feb 18 09:13:41 CET 2026


Hallo Helmut,

Helmut Pohl wrote:

> Was ich meinte ist, ob es nicht möglich wäre für jedes Endzertifikat
> eine eigene crl-Datei  zu erstellen.
> z.B.: zertifikat1.pem --> zertifikat1-crl.pem oder auch
> zertifikat1-crl.ocsp (in /var/certs/ssl/crl)
> zertifikat2 --> zertifikat2-crl.pem oder auch zertifikat2-crl.ocsp (in
> /var/certs/ssl/crl)

Es gibt pro CA genau eine CRL-Datei, OCSP stirbt gerade, die eine komplette 
Liste aller jemals von der CA unterzeichneten und zurückgezogenen 
Zertifikate 
enthält. Die heisst bei uns

/ver/certs/ssl/crl/<domain_der_ca>-crl.pem

und wird über die vorhandene Webseite des certs-Paketes als crl.pem 
angeboten.

Im Zertifikat sollte die zugehörige URL stehen:

URI:http://<domain_der_ca>/certs/crl.pem

was derzeit nicht der Fall ist.

z. B. steht in einem von LetsEncrypt erteilten Zertifikat immer

X509v3 CRL Distribution Points: 
                Full Name:
                  URI:http://x1.c.lencr.org/

was die URL der CRL-Liste von Lets Encrypt ist.

Jeder Client der nun prüfen möchte, ob ein bestimmtes Zertifikat noch gültig 
ist, downloadet diese Datei und schaut darin nach.

> Ja, das wäre vermutlich das, was ich s.o. meinte.

Gut möglich, jedenfalls ist das so allgemein festgelegt.

> Was sagt Jürgen dazu?

Jürgen hat noch alte Zertifikate auf seinem System gefunden, die die CRL-URL 
noch drin haben, das muss also irgendwann unbemerkt verloren gegangen sein 
und 
suchen gerade, welche Änderung das bewirkt hat bzw. was wir an openssl.cnf 
ändern müssen, damit es wieder geht.

-- 
Gruß Marcus
[eisfair-Team]



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