[Eisfair] NetBEUI / NetBIOS
Kay Martinen
usenet at martinen.de
Sa Feb 28 13:26:07 CET 2026
Am 28.02.26 um 09:52 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Kay,
>
> Kay Martinen wrote:
>
>> Aber NETBEUI ist reines Netbios (ohne TCP/IP) direkt auf dem Adapter.
>> Das ging früher unter DOS einfach, es ging mit frühen Windows-Versionen
>> bis es irgendwann dort still gelegt und entfernt wurde. Aber Linux kam
>> m.E. netzwerk-technisch erst richtig raus als das bereits kein Thema
>> mehr war und die Windows-Welt auf TCPBEUI lief.
>
> Und deshalb kann das ganze doch nur gelingen, wenn man den Uralt-Clients
> eben die TCP-Schicht beibringt, so dass dann NetBIOS über TCP funktioniert.
Das ist wohl Prinzipiell richtig. Allerdings bezweifele ich das ein
einfacher DOS PC mit 640 kB RAM in der lage sein wird neben
OS-spezifischem auch noch einen TCP/IP Stack und obendrauf den NBT-layer
im speicher zu halten. Und DANN auch noch daten mit erträglicher
Geschwindigkeit zu übertragen. Bei meiner BBS hat das auch nur geklappt
weil der Client 1 MB RAM hatte und mittels LOADHIGH und UMB alles raus
geschaufelt wurde was nur ging. Und weil die BBS-software nicht
übermäßig Platz brauchte, auch dank Overlays (svw DOS-DLL's)
> Linux und andere moderne BS nun so zu kastrieren, dass man sie in die 90er
> zurückbombt, wird nicht funktionieren.
Darum wäre mein Ansatz für Alte Protokolle auch die alte SW & HW zu
benutzen.
Beim Versuch den Client "Hoch zu bomben":
Bist du denn Sicher das der Samba des EIS sowohl LM-announce versteht
als auch protokollarisch weiter runter kommt als NTLM? Die DOS-Clients
benutzten LM und so weit ich las soll ein DOS LAN Manager ab Version 2
erst NTLM und TCP/IP können. Für Anwendungen wird da nicht mehr viel RAM
übrig bleiben befürchte ich. Und eine Quelle behauptet der MS LanMan
Client braucht einen Browse-master. Spricht der WINS von Samba noch LM?
Das ist doch m.E. alles auf UNC-Namen zu DNS umgestellt. Etwas das sonst
der WINS gemacht hätte. Bei heutigen Clients kannst du stattdessen die
IP angeben. Aber Alte DOS Clients könnten das anders sehen wenn du
versuchst z.b. SMB:\\192.168.20.200\PUBLIC zu verbinden statt
SMB:\\SERVER\PUBLIC Ggf. Muß man jedem Client noch eine LMHOSTS geben in
der er das lokal auflösen kann. Die Namen dürfen auch nicht länger als
15 Zeichen werden.
Aber der OP hat ja auch noch nichts konkreteres über sein geplantes
Einsatz-Szenario geschrieben. Nur das es 4 Testmaschinen seien die
hoffentlich bald ersetzt würden. Vielleicht auch nie? ;-) Wenn es durch
ihn weiterhin klappt...
Und die Gretchen-frage zu obigem. Erfordert das evtl. eine umfangreicher
samba-experts einrichtung und wie viele von den alten Optionen sind
nicht einfach deprecated sondern Outdated und würden als Fehler gemeldet?
Leider habe ich auch lange nicht mehr mit den alten Sachen gespielt und
immer noch nicht geschafft mir das erneut ein zu richten.
Bye/
/Kay
--
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