[fli4l] FLI OR! FLI

Kay Martinen usenet at martinen.de
Do Sep 21 15:32:25 CEST 2023


Am 21.09.23 um 13:16 schrieb Heinz-Peter Faasen:
> Hallo Kay,
> 
>> Ein Grund für EISFAIR war ja das es immer mehr Serverdienste für den FLI
>> gab - was nicht seine Aufgabe ist.
> 
> es spricht ja nichts dagegen, ihn als Server (oder was auch immer) zu
> verwenden - aber eben bitte nicht auf einer Maschine!

Logo <beg> Man kann auch den EISFAIR nehmen und dessen Routing-Paket und 
einen Paketfilger gab's auch mal - und den als Router nehmen. ;-)=)

Das ist so wie beim ipfire für den es auch ein tvheadend paket gibt. Hat 
m.e. auf einem Router so überhaupt nix zu suchen und darum würde ich das 
auch eher auf einer getrennten maschine im LAN einrichten.

Aber ipfire will auch 2 NIC haben, sonst muß man tricksen damit der 
überhaupt updates bekommt. Für einen Videodienst im LAN werde ich SICHER 
NICHT eine router-appliance zweckentfremdet einsetzen. Same goes for 
FLI. Das finde ich einfach nur blödsinnig. Ein Router hat ein Router zu 
sein/bleiben - jedenfalls wenn er direkt am WAN hängt. Alles andere das 
Serverdienste anbieten soll soll ein Server sein/bleiben aber niemals 
ein Router. Und für Ausnahmen gibt es VLAN. Allerdings kranken die 
eingeschränkt konfigurierbaren lösungen (auch EIS) in dem Bereich oft an 
einer Nicht nach (V)LANs getrennt möglichen Einstellung für zugang, 
freigaben und user. One4All und feddisch ist dann der Punkt bei dem man 
anfangen muß händisch zu konfigurieren. Dann geht das "E wie Einfach" 
des EIS leider flöten.


>> Freiberg-Desaster? Was war das denn, was war da los???
> 
> Das Projekt wird/wurde an der TU Freiberg gehostet - und dessen IT war
> nach einem Hackerangriff nicht mehr zu gebrauchen.

Ach so. Ich erinnere mich das die Seite mal offline war. Das war das 
dann wohl.

>>> stellen. Dann den Stecker zu ziehen, ohne jede Erklärung und ein paar
>>> Abschiedsworte, finde ich schon schade und des Projekts unwürdig.
>>
>> Abschiedsworte? Hab ich NOCH was verpaßt oder ist das so lang her das es
>> aus der Haltezeit meines nntp raus ist?
> 
> Wie schon geschrieben, herrschte plötzlich völliges Schweigen vonseiten
> des Teams. Es gab auch keine SW-Aktualisierungen mehr - einfach nichts
> mehr. Das fand ich schon sehr schade.

Sicher, dito. Ich hab das im vorpost auch falsch gelesen sehe ich grad. 
KEINE Erklärung UND KEINE Abschiedsworte hatte ich zuerst anders gelesen 
(Abschiedswort ja, Erklärung Nein). Erledigt.

>> Komisch ist daran nur das ich
>> offenbar der einzige FLI user bin/war der imonc/imond nebst telmond als
>> DAS Alleinstellungsmerkmal ansah und eigentlich immer und überall als
>> erstes einrichtete.
> 
> Nun ja, der war praktisch, als es noch keine Flatrates gab und man damit
> das Einwählen und Trennen steuern konnte. Aber sonst?

Der Imonc auf Windows (als ich es noch nutzte) und Linux (wenn man ihn 
Fertig kompiliert bekam) war mehr als nur dialmode-umschaltung hier. Er 
zeigte mir die Anrufer über die ISDN Karte an - fast schneller als mein 
Telefon klingelte. Er konnte Faxe die meine ISDN Karte empfing 
anzeigen,Senden soll auch gegangen sein, er schrieb ein syslog mit in 
dem ich nicht nur log ereignisse sondern auch Firewall-events sehen 
konnte, ermöglichte ein Telefonbuch an zu legen, zu führen und zwischen 
client und router zu übertragen. Man konnte bestimmte dateien auf dem 
router damit kontrollieren, er zeigte; wenn Online; einen Traffic-Graph 
an, im Programm die Systemlast und auch welche Clients im LAN der Router 
als Online sieht, welche IP und/oder namen (imho auch MAC) die haben.

Und darum erneut: Ich kenne keine Andere Routerlösung die all das in 
einem Tool vereint und damit umfassende steuerung und Kontrolle 
lieferte. Kurz: imonc ist EINZIGARTIG. Es gibt m.W. NICHTS anderes und 
auch NICHTS besseres!

N.B. Man konnte ja auch ein Admin-pw im client hinterlegen so das manche 
funktionen (z.b. Dialmode oder Trennen) nur gingen wenn man das eingab.

Und der imond hat(te) eine LED-Ansteuerung so das man dem 
Routerkästchen/PC nur einen Sub-D 9 Stecker mit LED und Rv stöpseln mußt 
und er einem Online/Offline (Duo-LED) damit direkt am Gerät signalisierte.

N.B. ^2 Die vorher erwähnte Notwendigkeit einen gkrellmd auf einem 
router haben zu wollen entstand genau aus dem fehlen des FLI, des imond 
und imonc und seines Traffic-graphs.

Denn ich fände es wirklich sinnvoll und Praktisch wenn man am Desktop 
auf einem Blick sehen kann wieviel I/O am Router aktuell anliegt - mit 
einer Auflösung im Sekundenteil-bereich. Alles andere erfordert Browser, 
Login, seitenaufruf oder eine 2. Maschine für SNMP was dann aber eher x 
Sekunden bis minuten hinterher hinkt. gkrellm fragt im Default m.w. 10 
Werte/sek ab. SNMP vermutlich "bestenfalls" ein mal oder noch seltener.

Das ist ein Deutlicher Unterschied!

Bye/
    /Kay

-- 
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)



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